iPhone X

iPhone X, 8 und 8 Plus: Apple Release-Fakten im Check!

Apple hat am 12. September endlich die Katze aus dem Sack gelassen: Das iPhone X, noch smarter, noch teurer und es kann Anrufe empfangen. Da traut sich Apple was!

Apple-Chef Tim Cook präsentierte im neuen Steve Jobs Theater am neuen Konzernsitz in Cupertino in Kalifornien die kleine Smartphone-Revolution und eines ist jetzt schon sicher: Das neue iPhone ist ein weiteres Erfolgsprodukt und hat die neuen Standards der digitalen Welt im Gepäck.
Insgesamt wurden drei neue iPhones vorgestellt, darunter das Jubiläumsgerät iPhone X. Dabei steht das X für die römische Zahl 10 und das 10-jährige Bestehen des iPhones.

iPhone X Features und Funktionen

Die Spekulationen haben endlich ein Ende und alle wichtigen neuen Features und Funktionen sind für dich zusammengefasst:

das neue iPhone X

  • Gehäuse: Noch mehr Glas! Jetzt ist auch die Rückseite des iPhone aus Glas und gibt dem Smartphone einen hochwertiges Design.
  • Display: Noch größer! Bisher waren 5,5 Zoll die größte iPhone Variante auf dem Markt, doch das wird jetzt getoppt: mit 5,8 Zoll. Auch die Display-Leistung ändert sich durch den eingebauten OLED-Display mit einer Auflösung von 2436 x 1125 Pixeln und noch intensiveren Farben und dem "True Tone".

das neue iPhone X

  • Homebutton: Weg! Auf Touch-ID folgt Face-ID. An der Oberseite des Displays befinden sich Sensoren, die das Gesicht des Benutzers per Infrarotlicht und einem speziellen Kamerasystem dreidimensional vermessen und identifizieren. Diese Variante soll auch sicher vor Manipulation, etwa durch Masken oder Fotos sein.
  • Ladekabel: Von gestern! Jetzt gibt es Air-Power, womit das neue iPhone kabellos aufgeladen werden kann.
  • Kamera: Natürlich Dual-Kameras! Auf der Rückseite fotografiert das Jubiläums-Gerät mit zwei 12-Megapixel-Kameras und für die Frontkamera bietet es 7 Megapixel. Außerdem in Petto: Porträtlicht. Der Porträtmodus bietet noch mehr Features für Selfie-Fans, denn durch Tiefensensoren auf der Vorderseite und verschiedenen Lichteffekten im Gesicht und im Hintergrund kann z.B. der Hintergrund komplett verdunkelt werden.

iPhone 8 portrait lighting

Dual-Kamera beim iPhone X

  • Prozessor: Viel schneller! Apple verspricht mit einem A11-Bionic-Prozessor ein bis zu 70 % verbessertes Rechentempo und dazu geringeren Energieverbrauch und spricht vom schnellsten Smartphone-Chip aller Zeiten.
  • Lautsprecher: Klingt gut! Auch die Lautsprecher wurden verbessert durch eine verbesserte Soundqualität, tiefere Bässe und mehr Lautstärke.
  • Preis: Aua! Für Apple-Fans dürften die Preise schmerzhaft sein. Für 1319 Euro kannst du dir die Luxusversion mit 256 GB Speicherplatz gönnen. Oder lieber doch die günstige Variante? Das wären dann "nur" 1149 Euro für 64 GB Speicherplatz.
  • Animojis: Das sind Emojis, die du mit deiner Mimik zum Leben erwecken kannst durch den eingebauten Gesichtsscanner. Diese können deine Gesichtsausdrücke übertragen und so verwandelst du dich in einen Affen, Schweinchen oder eben Kackhaufen.

Alle technischen Daten des iPhone X im Überblick:

Display 5,8 Zoll All-Screen + OLED-Display, Auflösung: 2.436 x 1.125 Pixel, 458 ppi
Kamera hinten 12 Megapixel + Weitwinkel- und Teleobjektiv, optischer Zoom, bis zu 10x digitaler Zoom, duale optische Bildstabilisierung, 4fach-LED True Tone Synchronblitz, Objektiv mit 4 Elementen, Porträtlicht (Beta)
Kamera vorne 7 MP Cam mit f/2.2 Blende, Porträtlicht (Beta), „Retina“-Blitz, Animojis-Feature
Akku bis zu 2h länger als beim iPhone 7, Wireless Charging (Qi-Standard), Schnelles Aufladen (30min = 50%)
Prozessor A11 Bionic Chip mit 64-Bit Architektur, Integrierter M11 Motion Coprozessor
Betriebssystem iOS 11
Interner Speicher 64 GB oder 256 GB
Arbeitsspeicher noch unbekannt
Sensoren Face ID, Barometer, 3-Achsen Gyrosensor, Beschleunigungssensor, Näherungssensor, Umgebungslichtsensor
Konnektivität 802.11 ac WLAN mit MIMO, Bluetooth 5.0, NFC, GPS, GLONASS, Galileo, QZSS
Maße & Gewicht 143,6 x 70.9 x 7,7 mm & 174 Gramm
Farben Silber, Space Grau

Bestellungen werden ab dem 27. Oktober angenommen, die Auslieferung soll am 3. November beginnen. Die Zeit bis dahin überbrückt Apple mit dem iPhone 8 und 8 Plus.

Du hast dir das iPhone X bestellt und es ist dir vor Aufregung gleich aus der Hand geglitten? Dann findest du bei und die Lösung für dein kaputtes iPhone X.

Was kann das iPhone 8 und iPhone 8 Plus?

Neben dem iPhone X scheinen das iPhone 8 und 8 Plus etwas unter zu gehen, denn die Unterschiede zu den Vorgängergeräten sind hier eher mau. Bei ihnen handelt es sich um aktualisierte und verbesserte Versionen der iPhones 7 und 7 Plus, allerdings mit einer Rückseite aus gehärtetem Glas.

Der Unterschied zum iPhone X ist zum einen die Farbauswahl. Während das iPhone X in den Farben Silber und Space Grau angeboten wird, gibt es das iPhone 8 und 8 Plus in den Farben Silber, Gold und Space Grau. Aber auch das Design und andere Features differenzieren sich:

iPhone 8 (2)

Auch hier ist das Gehäuse komplett aus Glas und der edge-to-edge-Display mit OLED statt LCD-Bildschirm wird geboten, auch mit der höheren Auflösung. Der Unterschied liegt hier bei der Display-Größe, denn das iPhone 8 bietet 4,7 Zoll und das iPhone 8 Plus bietet 5,5 Zoll.
Der good old Homebutton bleibt auch und somit die Touch-ID. Die kabellose Aufladestation "Air Power" findet hier auch seine Anwendung sowie die Porträtlicht-Funktion. Das iPhone 8 Plus bietet bei der Kameraleistung auch die beliebten Dual-Kameras für noch mehr Fotografievergnügen, das fällt beim iPhone 8 weg. Beides jedoch auch mit 12 Megapixel. Auch der A11-Bionic-Prozessor ist bei beiden eingebaut und soll sich somit von den Vorgängern abheben.

Unterschied iPhone 8 und 8 Plus

Mit dem Update macht Apple die (neueren) iPhones zu sogenannten Augmented-Reality-Geräten. Beziehungsweise zu "Mixed Reality"-Geräten, denn diese Bezeichnung vereint  die beiden Technologien Augmented Reality und Virtual Reality. Im Wesentlichen nutzt die Technologie die Kamera des Telefons, um vorgetäuschte Objekte zu realen Situationen hinzuzufügen. Es kann virtuelle Tassen Kaffee auf einen echten Tisch legen oder ein virtuelles Raumschiff zeigen, das um ein echtes Auditorium herumfliegt. Die aktualisierte Kamera versteht, was sie sieht und kann dann virtuelle Objekte auf das, was die Kamera zeigt, platzieren.

iPhone 8 AR

Auch der Preis unterscheidet sich vom iPhone X. Für das iPhone 8 mit 64 GB Speicherplatz  liegt der Preis bei 799 Euro und mit den größeren 256 GB bei 969 Euro. Das iPhone 8 Plus gibt es nochmal teuer. Für den 64 GB Speicherplatz zahlt man 909 Euro, während 256 GB Speicherplatz 1.079 Euro.

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Ihr wollte das neue iPhone 8 mal von innen sehen? Dann schaut Euch diese Video an:

 

Warum dieser Hype verständlich aber gefährlich ist

Bei all den Superlativen ist nicht nur der Preis rekordverdächtig, sondern auch die Gefahr, die von der neuen Face-ID hervorgeht, ist nicht zu missachten. Das Smartphone wird über die Gesichtserkennung aktiviert und dient somit als Schlüssel. Dass das keine neue Technologie bleibt, bei dem ganzen Apple-Hype bleibt aber unausgesprochen. Apple ist als weltweit drittgrößter Smartphone-Anbieter sogar recht spät dran damit, so wie die meisten Neuerungen des iPhone X, das im Grunde nur technische Vorsprünge der Konkurrenz aufholt. In der Sicherheitsindustrie ist die Gesichtserkennung ebenfalls schon verbreitet, aber niemand hat die beunruhigende Technologie so zynisch verkauft wie Apple.

Durch die komplette Identifizierung und dem "blankziehen vor der Infrarot-Linse" hat Apple persönliche Daten der Smartphonenutzer und könnte diese auch für ihre Zwecke missbrauchen. Zwar versichert der Konzern diese Daten allein auf dem Gerät selbst zu sichern und nicht auf den Cloud-Servern des Konzerns, doch im Laufe der Zeit könnte sich dies ändern und es wäre nicht das erste Mal, dass Apple sein Versprechen bricht. Das Vertrauen hat sich Apple im Sommer verspielt, als es auf Anweisungen der chinesischen Behörden die VPN-Apps aus seinem Angebot entfernte. Diese funktionierten als Umwege für die Bürger, die digitalen Blockaden ihres Landes zu umgehen. Das Beispiel zeigt, dass Apple unter Druck bereit ist, Kompromisse einzugehen, auch wenn diese vom ursprünglichen Konzept abweichen und einen negativen Effekt auf die Bevölkerung haben.  Denn will Apple wirklich langfristig auf den riesigen Datensatz verzichten, der durch Face-ID entsteht? Beispiele wie Google zeigen, dass die Nutzung der Daten aus dem Nutzerverhalten der Entwicklung von künstlicher Intelligenz enorm hilft und perfektioniert. Dies macht es schwer vorstellbar, das Apple diesem Trumpf widerstehen kann. Aber die Inszenierung spielt die Musik!

Apple Zitat

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