Vor- und Nachteile der Display Schutzfolien

Wer kennt das nicht? Das Smartphone ist in der selben Hosentasche wie das Kleingeld oder die Schlüssel und schon ist das Display zerkratzt. Auch wenn man ständig aufpasst, kommt es irgendwann einmal vor, dass ein kleiner Kratzer auf dem Display erscheint. Wer schon ein Smartphone hatte, kennt dieses Problem. Daher gibt es seit langer Zeit auch Display Schutzfolien, um das Display vor solchen Kratzern zu schützen. Doch wie sinnvoll sind Display Schutzfolien?

Was sind Display Schutzfolien?

Schutzfolien schützen das Telefon vor potentiellen Kratzern auf dem Display. Meistens sind diese Folien nur ein paar Millimeter dick und passen ganz genau auf das Display. Die Folie beeinträchtigt die Touch-Funktion kaum, die Reaktionszeit des Telefons verändert sich also nicht. Von einem Hersteller zum anderen variieren dennoch einige Parameter: das Bild kann manchmal etwas schlechter werden, dar das Material nicht unbedingt 100% durchsichtig ist. Auch das Touch-Gefühl auf dem Display kann verloren gehen, denn manche Folien sind nicht vollständig glatt. Dennoch sind sie sehr praktisch, denn sie schützen das Telefon vor allerlei Kratzern und können im besten Fall auch die Spider-App vorbeugen.

Wichtig: Die Folie richtig anbringen!

Dennoch ist es immer schwierig beim ersten Versuch die Folie richtig anzubringen. Erstmal muss das Display gesäubert werden, sodass eventueller Staub oder Schmutz die Klebefestigkeit der Folie nicht beeinträchtigen kann.
Dann die Schutzfolie abziehen und ankleben. Und nun Achtung: Richtig ankleben und das gleich beim ersten Versuch! Sonst hält der Klebstoff nicht fest genug und Staub kann sich zwischen der Folie und dem Display ansetzen. Viele Schutzfolien-Hersteller liefern ein Reinigungstuch und weiteres Zubehör mit, damit das korrekte Anbringen einfacher gelingt. Hier lohnt es sich tatsächlich nicht die günstigste Schutzfolie zu nehmen, da diese meist schwerer anzubringen sind und kein Zubehör mitführen. Nach dem Anbringen lohnt es sich eventuelle Luftblasen mit beispielsweise einer EC-Karte, zur Seite drücken. Am Ende die Display Schutzfolie abziehen und - voilà - das Handy ist jetzt geschützt!

Neben den Folien gibt es auch das Flüssigglas. Dieses ist in der Anbringung jedoch etwas unpraktisch und zeitaufwendig. Die Versiegelung wird mit einem kleinen Tuch auf den Bildschirm gerieben, welcher dann mit einem Mikrofasertuch poliert wird. Danach muss die Versiegelung 12 Stunden lang aushärte, in dieser Zeit darf das Smartphone nicht benutzt werden. Obwohl diese Variante aufwendiger ist, ist sehr jedoch ziemlich passgenau, da sie sich für jedes Handymodell eignet,  auch bei gewölbten Displays. 

Stresstest Displayschutzfolie: Was passiert nach ein paar Wochen?

Auf jeden Fall sollte das Anbringen problemlos ablaufen. Meistens ist die Folie aber nicht ganz gerade, oder ein Teil davon haftet nicht richtig. Nach einigen Wochen fangen viele Schutzfolien dann an sich zu lösen, durch Reibungen in der Hosentasche oder mangelhaftem Kleber. So kommt es nicht selten vor, dass ein Handy-Besitzer seine Folie mehrmals austauschen muss. Bestimmte Unternehmen wollten das Problem nun lösen.

Samsung Galaxy Display Schutzfolien

Bietet eine Panzerglas Schutzfolie den besseren Schutz?

Man findet jetzt auf dem Markt unzählige Sorten an Display Schutzfolien und die Preise jedenfalls reichen von unter einem Euro, bis zu ca. 30 Euro. Tests ergaben jedoch, dass sich ein bestimmter Typ von den anderen unterscheidet: die Panzerglas-Schutzfolie. Wie diese produziert wird, ist geheim. Die Panzerglas Schutzfolie vers h selten einhalten. Die Schutzfolie von Slabo für 3,50 Euro beispielsweise, versagt zudem auch gegen Abreibung. Das Flüssigglas von Diamond Protect für 29,95 Euro jedoch schützt zuverlässig gegen Kratzer, ist jedoch was Stürze betrifft, trotzdem noch sehr empfindlich. Auch die Panzergläser sind in Punkto Sturztest und Kratztest ziemlich sicher, wie beispielsweise das AGG Invisable Shield Glass für 29,99 Euro. Das günstigere Panzerglas von Vada-Tec Tempered Glass+ für 3,29 Euro schützt zwar vor Fingerabdrücken und vor Kratzern, hält bei einem Sturz aber nicht stand. Für Fingerabdrücke und kleine Kratzer reichen die günstigeren Produkte meist aus. Es zahlt sich jedoch aus, zum teureren Produkt zu greifen, wenn es um die Bruchsicherheit geht!

Überblick über die Displayschutz-Varianten:Displayschutz Varianten

Fazit

 

Display Schutzfolien sollte man immer parat haben. Wenn man nicht viel Geld dafür ausgeben möchte, sollte man gleich mehrere von den günstigeren auf einmal kaufen. Die günstigsten findet man schon ab ein paar Euros, zum Beispiel die Display Schutzfolien für das Samsung Galaxy S5 von Mumbi: 4 Stück für 3,99€.  Die schützen zwar wenig, für die meisten Leute aber schon genug um ihr Smartphone vor Kleingeld- oder Schlüsselkratzer zu bewahren. Die Panzerfolie, oder die Folien aus Hartglas, sollte man haben: einen besseren Schutz gibt es nicht, auch wenn die Ästhetik darunter etwas leidet. Zwar ist der Preis höher, die Sicherheit aber viel größer. Meistens liegt der Preis zwischen 7 und 10 Euro, wie zum Beispiel das Schutzglas von Coolreall für Samsung Galaxy S5, welches man für knapp 7 Euro bekommt.

Aber eine Schutzfolie reicht allein nicht, um das Handy wirklich zu schützen. Man sollte sich auch eine Schutzhülle besorgen. Mit diesen zwei Gadgets sollte das Smartphone schon viel länger unbeschadet davonkommen.

3 thoughts on “Vor- und Nachteile der Display Schutzfolien

  1. Mich würde interessieren, ob ihr Erfahrungen damit gesammelt habt, ob Schutzfolien die Schutzschicht bzw. die fett-abweisende Schicht der jeweiligen Displays irgendwie beeinträchtigt. Also ob die Klebstoffe das Display irgendwie verändern. Ich selber hatte bis jetzt keine negativen Erfahrungen damit.

    1. Hi James,
      die Erfahrung haben wir auch noch nicht gemacht. Allerdings ist es ratsam hochwertige Schutzfolien zu verwenden, da die Chemikalien im Kleber einer Billig-Folie vielleicht die fettabweisende Schicht in der Tat angreifen könnten. Sicher ist sicher!

  2. Vielen Dank für den tollen Artikel. Natürlich kann eine Displayschutzfolie Vor- und Nachteile haben. Dennoch finde ich diese kleine Investition sinnvoll, da ja doch schnell etwas passieren kann. Wenn ich mir die Displayreparatur für über 100€ vorstelle, nehme ich die kleinen Nachteile einer Displayschutzfolie gerne in Kauf.

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