So pflegst du deine Smartwatch optimal

Smartwatch Pflegetipps von kaputt.de

Ist es ein Walkman? Ist es ein Computer? Nein, es ist eine Smartwatch – das kleine technische Wunderwerk. Deine Smartwatch vereint hoch sensible Technik in Form zahlreicher Sensoren und Funktionen auf kleinstem Raum. Sie begleitet dich durch deinen Alltag, beim Sport und sogar noch im Schlaf, während sie jede Aktivität unermüdlich aufzeichnet. Alles, damit du später mit den Daten arbeiten kannst. 

Für viele von uns ist das unscheinbare Wearable längst fester Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Das kleine technische Gerät ist unglaublich vielfältig und steht dir in allen Lebenslagen bei. Da ist es nur selbstverständlich, deiner Smartwatch etwas zurückzugeben. Damit deine smarte Uhr dich nach dem Kauf so lange wie möglich begleitet, geben wir dir einige Smartwatch Pflegetipps und Infos zur Wartung an die Hand. So bleibt dir deine geliebte Smartwatch noch lange erhalten.

Zwischen Kauf und Reparatur – So pflegst du deine Smartwatch richtig

Nach dem Kauf ist vor dem Kauf? Wer kaputt.de bereits kennt, weiß, dass wir dieses Motto ganz und gar nicht teilen. Defekte Elektrogeräte lassen sich reparieren, das ist auch bei Smartwatches nicht anders. Entgegen vieler Stimmen aus dem Hause der Hersteller ist deine Smartwatch sogar durchaus ähnlich langlebig wie eine normale Armbanduhr, wenn du einige Dinge beachtest. Dabei kommt es vor allem auf die richtige Pflege an. Nach dem Kauf ist vor einer Reparatur und unsere Smartwatch Pflegetipps helfen dir dabei, die Zeitspanne zwischen beidem möglichst weit auszudehnen.

1) Das richtige Aufladen

Das richtige Laden ist wichtiger als du vielleicht denkst. Der Akku deiner Smartwatch ermüdet mit der steigenden Zahl an Ladezyklen. Das ist ganz normal. Solche Alterserscheinungen lassen sich durch das richtige Laden deiner Smartwatch hinauszögern. Dadurch nutzt du den Akku deiner smarten Uhr so lange wie möglich, eh du ihn auswechseln musst.

Wie auch beim Smartphone gilt: Tiefenentladungen vermeiden! Es tut deinem Smartwatch Akku nicht gut, ihn vollständig zu entladen. Der optimale Wert, um deine Uhr aufzuladen, liegt bei 20 % bis 80 % Akkuladung. So vermeidest du, dass deinem Akku schnell die Luft ausgeht.

Smartwatch richtig aufladen

2) Die richtige Reinigung

Ob im Sport, bei der Arbeit oder sogar beim Geschirrspülen: Deine Smartwatch ist ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt. Der wohl häufigste ist Schweiß, was beim Tragen am Handgelenk nicht verwunderlich ist. Daher solltest du deine Smartwatch regelmäßig säubern. Doch wie entfernst du Staub, Schmutz und andere Rückstände von deiner Uhr?

Dabei kommt es vor allem darauf an, was dein Hersteller vorgibt. Manche empfehlen das Säubern mit einem trockenen, manche mit einem angefeuchteten Mikrofasertuch. Sieh am besten im Handbuch nach, um auf der richtigen Seite zu sein.

Smartwatch richtig reinigen

Gehäuse

Säubere Display, Gehäuse und auch die Sensoren auf der Rückseite entsprechend der Herstellervorgaben mit einem angefeuchteten oder trockenen Mikrofasertuch. Dabei kannst du auch Wattestäbchen für eventuelle Vertiefungen und die Funktionstasten nutzen. Verwende auf keinen Fall starke Reinigungsmittel. Eine wöchentliche Reinigung sollte bei normalem Gebrauch mehr als ausreichend sein.

Armband

Das Armband nimmst du, wenn möglich, zum Reinigen ab. Bei Silikon reicht schon ein Mikrofasertuch, wie du es auch zum Reinigen von Bildschirmen oder Brillen nutzen kannst. Für Metallbänder nimmst du am besten ein Wattestäbchen, um zwischen die einzelnen Glieder zu kommen. Beachte, dass du Lederbänder unbedingt trocken reinigen musst. Wasser kann dem Leder auf Dauer schaden.

3) Kratzer vermeiden

Der wohl ärgerlichste Defekt an deiner Smartwatch ist ein zerkratztes Display. Schon der Blick auf einen Kratzer lässt dein Stresslevel in die Höhe schießen. Natürlich kannst du oberflächliche Kratzer mit spezieller Reparatur Paste und etwas Polieren verschwinden lassen, aber am besten ist es natürlich, du vermeidest Kratzer im Vorhinein.

Helfen kann deiner Smartwatch beispielsweise eine Display-Schutzfolie, wie es sie auch für dein Smartphone gibt. So gelangen Kratzer nicht bis auf den Touchscreen deiner Uhr und du hast einige Monate Ruhe, bis du die Folie auswechseln musst. In jedem Fall ist ein Satz Schutzfolien günstiger und Nerven schonender als ein Display-Wechsel, wenn die Kratzer Überhand nehmen.

Smartwatch Schutzfolie

4) Systemupdates

Deine Smartwatch funktioniert nicht mehr wie gewollt oder koppelt sich plötzlich nicht mehr mit deinem Handy? Auch die Daten stimmen irgendwie nicht mehr? Nicht immer liegt der Defekt in der sensiblen Hardware. Oft ist eher die Software schuld.

Überprüfe über das Menü deiner Uhr oder die zugehörige App, ob es Firmware Updates für deine Smartwatch gibt. Die meisten Hersteller bringen auch für ältere Modelle regelmäßig Systemupdates heraus, die bekannte Probleme lösen und die Performance verbessern. Halte deine Smartwatch also immer auf dem Laufenden.

Smartwatch Update

5) Wasser marsch? Wasserdichtheit bei Smartwatches

Die meisten Smartwatches sind wasserdicht. Es gibt jedoch gewisse Unterschiede und nicht alle davon werden durch den Hersteller offen kommuniziert. Wie erkennst du, ob du deiner Smartwatch Spritzwasser, eine Runde Hallenbad oder sogar Tauchgänge zumuten kannst?

Für die Schutzart einer Smartwatch wird die sogenannte IP-Klassifizierung für technische Geräte genutzt. Während einfache Begriffe wie „wasserabweisend“ sehr dehnbar sein können, ist die IP-Zuweisung sehr konkret. Die IP (International Protection) ist EU-genormt und besteht aus zwei Ziffern. Du findest die Bezeichnung bei den meisten Smartwatches etwas weiter hinten im Handbuch. 

Wasserdichtigkeit bei Smartwatches

Zur verständlichen Darstellung haben wir dir hier ein Beispiel mitgebracht. Die meisten Smartwatches gehören zur IP-Klasse IP 67. Die erste Zahl gibt Aufschluss darüber, wie resistent deine Smartwatch gegenüber Berührungen und Fremdkörpern ist (0 bis 6). Gibt der Hersteller hier nichts an, steht an dieser Stelle ein X. Die zweite Zahl bezeichnet den Grad der Wasserdichtigkeit (0 bis 9). So weißt du, was du deiner Smartwatch zutrauen kannst.

Bezeichnung im Handbuch: IP 67

6 = vollständig staubgeschützt

7 = wasserdicht bei Untertauchen < 30min

Fazit zu Smartwatch Pflegetipps

An deiner Smartwatch können viele Probleme auftreten, die dir Kopfzerbrechen bereiten oder dich regelrecht in den Wahnsinn treiben. Natürlich kannst du Smartwatch Defekte reparieren, aber am besten ist es, du lässt es gar nicht erst so schnell zu Defekten kommen. Schon mit diesen einfachen Smartwatch Pflegetipps verlängerst du die Dauer zwischen Kauf und Reparatur erheblich. So sparst du nicht nur Geld, sondern vermeidest unnötige Reparaturen, die zusätzlichen Elektroschrott verursachen. Die richtige Smartwatch Pflege ist eine win-win Situation für alle Seiten.

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