Smartphones mehr reparieren und weniger kaufen

Smartphones und Nachhaltigkeit: Weniger kaufen, mehr reparieren

Smartphones und Nachhaltigkeit sind zwei Begriffe, die auf dem ersten Blick vielleicht nicht viel miteinander zu tun haben, doch das kommt ganz auf den Nutzer an. Denn mit Nachhaltigkeit meinen wir bei kaputt.de hauptsächlich Reparatur. Wenn unsere Großeltern ihr Radio, ihren Fernseher oder andere Haushaltsgeräte bei Funktionsproblemen repariert haben, tendieren wir heute eher dazu, das Teil direkt zu ersetzen. Klar, durch die Anwesenheit von Nanotechnik und Elektronik geht auch alles viel schneller kaputt. Und es kommt natürlich auch jährlich ein neues Modell auf den Markt; Smartphones sind da das beste Beispiel. Apple, Samsung & Co tüfteln um die Wette, damit wir mit den neusten, schnellsten und intelligentesten Handys ausgestattet sind. Unser eigenes Modell aus dem Vorjahr wird dann auf einem Schlag alt. Doch muss das sein?

Vom kaputten Display zum neuen Smartphone?

Im Schnitt benutzen wir in Deutschland unser Smartphone 18-24 Monate lang, bevor wir es mit einer neueren Version ersetzen. Die Gründe sind dabei vielfältig: Entweder ist das Teil beschädigt, zu alt oder wir möchten einfach das neue Modell, weil es besser in der Hand liegt oder höher aufgelöste Fotos schießt. Das alte Modell landet dann oft in der Schublade oder schlimmer, im Müll. Dabei gibt es viele Wege mit dem alten Handy nachhaltiger umzugehen. In erster Linie, es zu reparieren, wenn etwas nicht mehr funktioniert. Die am häufigsten vorkommenden Smartphone-Schäden sind ein kaputtes Display, ein kaputtes Backcover und ein kaputter Akku. Meistens lässt sich das Gerät bei diesen Schäden immer noch bedienen, wenn auch vielleicht eingeschränkter. Doch sollten wir es deshalb direkt mit einem neuen ersetzen? Warum nicht einfach reparieren?

Lohnt sich die Reparatur?

Reparieren statt wegwerfen

Reparaturkosten können teilweise hoch sein, je nachdem um welchen Hersteller es sich handelt und um welches Modell. Der Schaden spielt natürlich auch eine entscheidende Rolle, sowie auch der Reparaturservice, der in Anspruch genommen wird. Als Alternative kann man versuchen, das Gerät mit einer kaputt.de-Reparaturanleitung selbst zu reparieren. Mit den richtigen Ersatzteilen und Werkzeugen kann man somit einiges an Geld sparen. Und wenn es einfach gar keine Hoffnung mehr gibt, weil das Smartphone zu alt ist oder aus irgendeinem Grund völlig irreparabel, besteht noch die Möglichkeit, es fachgerecht zu entsorgen. Zum Beispiel durch das Einsenden bei Recyclinghöfen oder direkt kostenlos bei der Deutschen Post. Private Verbraucher können dort alle möglichen Altgeräte mit der kostenlosen ELECTRORETURN-Versandmarke in den Briefkasten werfen und so umweltfreundlich entsorgen. Viele interessante Infos und Themen gibt es dazu zusätzlich im ELECTRORETURN-Blog der Deutschen Post.

Ein großer Teil des weltweiten Elektroschrotts machen Smartphones aus
Ein großer Teil des weltweiten Elektroschrotts machen Smartphones aus

Smartphones und Nachhaltigkeit: Für den Geldbeutel und für die Umwelt

Smartphones brauchen wir, gar keine Frage. Die Welt funktioniert heutzutage so, dass man ohne kaum noch hinterherkommt, sowohl beruflich als auch privat. Doch das allerneueste Modell muss es nicht immer sein, besonders wenn unser jetziges noch funktionsfähig oder reparierbar ist. Mit einer Reparatur tut man seinem Bankkonto etwas Gutes, mit der fachgerechten Entsorgung, der Umwelt; denn in Smartphones gängig verarbeitete Metalle wie Quecksilber, Blei und Lithium landen sonst von der Müllhalde in unsere Böden und dem Grundwasser. Ob ein schnellerer Prozessor oder ein höher aufgelöstes Selfie es das wert sind, können zumindest wir bei kaputt.de mit einem sicheren Nein beantworten.
Reparieren lohnt sich!

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