Welchen Einfluss hat der Corona-Virus auf unsere Sicht zur Reparatur?

Einfluss von Corona auf den Reparaturmarkt

Seit März hat das öffentliche Leben, wie wir es bisher gewohnt waren, drastische Einschränkungen erlebt. 

Wie hat sich die Sicht auf kaputte Geräte bei uns geändert? Haben wir uns während der Schließung der Geschäfte getraut, kaputte Dinge selbst zu reparieren? Oder haben wir stattdessen Neugeräte online bestellt? 

Wir haben euch gefragt und ihr habt uns geantwortet. Erfahre in diesem Artikel, welchen Einfluss das Corona-Virus auf die Einstellung zum Reparieren und den Umgang mit euren Sachen hatte.

Reparaturen in privaten Haushalten

Wie hat sich der Umgang mit kaputten Geräten in der Quarantäne-Zeit verändert?

Für den Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer Umfrage hat sich nicht viel geändert: Etwa 78 % sagen, dass sie vorher schon lieber repariert haben, statt neu zu kaufen oder wegzuwerfen.

13 % gaben an, durch diese Zeit lieber zu reparieren, statt etwas neu zu kaufen.

Nur 4 % haben nach wie vor nicht die Absicht etwas selbst zu reparieren oder reparieren zu lassen.

3 % konnten keine Antwort auf die Frage geben, da nichts kaputtgegangen ist.

Bei 2 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer besteht der Wille zu reparieren. Leider fehlt ihnen jedoch entweder die Zeit oder der Erfolg der Reparatur. 

Umgang mit kaputten Geräten
Art der Reparatur

Hat sich die Art der Reparatur verändert?

Mit der Art der Reparatur ist gemeint, ob lieber selbst repariert oder eine Werkstatt aufgesucht wird. 

Für ca. 76 % der Befragten gibt es keine Änderung in der Art ihrer Reparatur. Die genaue Unterscheidung zwischen Selbstreparaturen und Reparatur-Services wurde nicht getroffen.

14 % würden nun lieber einen Reparatur-Service ihre Geräte reparieren lassen. 12 % würden den Service wählen, um die lokalen Werkstätten dadurch zu unterstützen. Wir sehen also, dass der Hashtag #supportyourlocalbusiness nicht nur in den sozialen Netzwerken relevant ist. 

Für 7 % der Befragten hat die Selbstreparatur zu Hause einen höheren Stellenwert erhalten, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren. 

Nur etwa 2 % würden auch nach der Corona-Krise sich gegen eine Reparatur entscheiden.

1 % verrät, dass sie nun sogar mehr reparieren als vorher.

 

 

Wie können wir die Reparatur attraktiver für dich gestalten?

Es ist schön zu sehen, dass sich ein Großteil der Teilnehmerinnen und Teilnehmer schon für eine Reparatur entscheidet. Leider ist die Reparatur jedoch für einige immer noch keine Option. Wir wollen herausfinden, was wir, von kaputt.de, und Reparaturdienste tun können, damit die Reparatur für mehr Menschen attraktiver wird.

Reparaturen attraktiver machen

Eine Versandreparatur anbieten

Knapp die Hälfte aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer würde sich freuen, wenn es mehr Möglichkeiten gäbe, das kaputte Gerät zur Reparatur einzusenden. Auch wenn ein gewisser Anteil gerne die lokalen Reparaturdienste unterstützen möchte, scheint der Wunsch der einfachen Abgabe mit anschließender Zusendung des reparierten Geräts doch verstärkt zu sein. Gerade in der heutigen Zeit, in der vieles online bestellt wird und in wenigen Tagen zu Hause ankommt, ist es verständlich, dass das Bedürfnis nach einfacher Abgabe und unkompliziertem Rückversand immer größer wird.

Fixpreise für bestimmte Reparaturen

Wer ein Auto besitzt, wird es vermutlich kennen: Kurz vor der nächsten TÜV-Prüfung einmal das Auto checken lassen und plötzlich findet die Werkstatt Mängel, die unbedingt behoben werden sollten. So können schnell unerwartet hunderte oder tausende Euro zusammenkommen.

Daher wünschen sich 34 % unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Fixpreis für ihre Reparatur. Somit kannst du dir sicher sein, dass keine weiteren oder versteckten kosten anfallen können, sobald du dein Handy zur Reparatur abgegeben hast. 

Preise und Erfahrungen transparenter ausweisen und Garantien für die anschließende Funktionsfähigkeit anbieten

Etwa 23 % aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer wünschen sich transparentere Preise und Erfahrungen bzw. Bewertungen und ebenfalls 23 % eine Garantie, dass ihr Handy nach der Reparatur funktioniert.

Zum einen möchten wir diese beiden Punkte zusammenfassen, da sie a) die gleiche Verteilung aufweisen und b) unmittelbar in Verbindung miteinander und zusammen mit den erhofften Fixpreisen stehen.

Wir erkennen, dass der eigentliche Preis eine geringere Rolle spielt. Vielmehr besteht der Wunsch, dass du erkennst, wie sich der Preis deiner Reparatur zusammensetzt. Dazu gehören Informationen darüber, was folgende Komponenten kosten: 

  • das Ersatzteil selbst
  • die Arbeitsstunden des Dienstes
  • die Garantie für die Reparatur.

Wenn wir alle Komponenten heranziehen in der Preisgestaltung der Reparaturen berücksichtigen, werden die Preise wahrscheinlich höher ausfallen, als sie momentan sind. Für dich wäre jedoch klar ersichtlich, wofür du eigentlich bezahlst. Außerdem hättest du die Sicherheit, dass dein Handy hinterher funktioniert. Damit du für dich entscheiden kannst, ob der verlangte Preis gerechtfertigt ist, möchten wir dich dabei unterstützen und die Erfahrungen und Bewertungen anderer Kundinnen und Kunden für die jeweiligen Dienste offen darlegen.

Günstigere Reparaturpreise

19 % der Befragten wünschen sich günstigere Preise für ihre Reparaturen.

Ein häufig genannter Grund gegen eine Reparatur ist die Aussage „Das kostet ja mehr es reparieren zu lassen, als ein Neues zu kaufen!“ In den meisten Fällen stimmt dies nicht. Die meisten Reparaturen sind deutlich günstiger als Neugeräte. Gebrauchte bzw. aufbereitete Geräte können jedoch günstiger sein als die Reparatur. 

Neben Handys auch Reparaturen für andere Geräte anbieten

Momentan findest du auf kaputt.de verschiedene Lösungen für dein kaputtes Handy. Mittlerweile kannst du aber auch deinen Kaffeevollautomaten oder deine Smartwatch mit uns reparieren.

Wir wissen, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Das sehen auch knapp 10 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer so. Es freut uns zu sehen, dass der Wunsch nach Reparaturen auch für viele weitere Gegenstände besteht. Nicht nur für Elektrogeräte, wie Spielekonsolen von Playstation, XBOX und Nintendo; sondern ebenfalls für Haushalts- und Gartengeräte, Spielzeug und Kleidung sollen Reparaturen und Anleitungen angeboten werden.

Das wurde repariert

Was habt ihr in der Quarantäne-Zeit repariert?

Wir haben euch gefragt, ob ihr aus folgenden Gründen selbst repariert habt: 

  • aufgrund des Lockdowns
  • aufgrund der Tatsache, dass ihr nichts Neues kaufen konntet oder
  • weil ihr jetzt Zeit dafür gefunden habt.

Nicht alle Reparaturen wurden nur wegen Corona durchgeführt, sondern standen bei euch sowieso schon auf der To-Do und das freut uns natürlich umso mehr!

Neben zahlreichen Handyreparaturen habt ihr uns mit weiteren tollen Reparaturen beeindruckt.

Elektrogeräte

Einige von euch haben ihren Computer oder Laptop repariert. Fernseher, Kaffeeautomaten, Kopfhörer und Hifi-Receiver standen ebenfalls auf eurem Reparatur-Plan.

Elektrogeräte Reparatur
Weißware Reparatur

Küchengeräte und Weißware

Interessant für uns ist, dass sich einige von euch sogar an größere Geräte wie Trockner, Kühlschränke und Klimaanlagen gewagt haben. Auch Kochfelder von eurem Herd habt ihr selbst repariert.

 

Outdoor und Garten

Natürlich habt ihr ebenfalls eure Hobbys nicht vergessen. Fahrräder, Fahrradcomputer und Motorräder wurden von euch genauso wieder aufbereitet. Selbst Rasenmäher, Pumpen und Wasserhähne habt ihr wieder funktionstüchtig bekommen.

Outdoor Reparatur

Außerdem habt ihr noch verschlissene Kleidung geflickt, Wecker, Polster, diverse Lampen und LED-Beleuchtung repariert.

Teile den Beitrag mit deinen Freundinnen und Freunden!

Wie habt ihr die Zeit verbracht?

Es ist wichtig, sich Zeit für sich zu nehmen. Daher wollten wir wissen, wie ihr die Zeit genutzt habt.

65 % haben geantwortet, dass sie aufgeräumt und ausgemistet haben.  Reparieren und Dinge länger nutzen gehört für uns zu einem achtsamen Leben dazu. Wenn die Wohnung, das Haus, der Keller, die Garage etc. ordentlich ist, fühlt man sich auch selbst wohler. Man kann die Zeit für sich an einem aufgeräumten Ort mehr genießen.

Zeit für sich nehmen, haben 42 % von euch mit dem Lesen verbunden. Einfach mal abschalten, entschleunigen – das geht wunderbar mit einem guten Buch. Dabei kannst du leicht die Welt um dich herum ausblenden und nur für dich sein. Gerade in stressigen und ungewissen Zeiten wie in der Corona-Pandemie, können wir ruhig einmal einen Schritt langsamer gehen. Teilt uns gerne mit, was ihr so lest und empfehlt uns und den anderen Leserinnen und Lesern gerne schöne Bücher.

Das wurde in Quarantäne gemacht

33 % der Befragten haben gekocht und gebacken. Nach dem Aufräumen ist eine gute Stärkung nicht verkehrt! Und am besten, wenn sie selbst zubereitet ist. Wenn ihr leckere Rezepte habt, teilt sie sehr gerne in den Kommentaren!

38 % gaben an, dass sie in dieser Zeit handwerklich aktiv waren. Dazu zählen Reparaturen, Restaurationen, Näharbeiten und Gartenarbeit. Ihr habt fleißig genäht, gestrickt und eure Räume und Zimmer ausgebaut und renoviert.

Darüber hinaus habt ihr euch Zeit für Sport und eure andere Hobbys genommen.

„Nur“ 16 % haben ihre Zeit häufiger auf Social Media verbracht. Solange der Umgang mit Social Media bewusst vorgenommen wird, sind Instagram, Pinterest und Co. nicht nur tolle Inspirationsquellen für Kunst und Lifestyle, sondern auch ein gutes Medium, um mit Freundinnen und Freunden in Kontakt zu bleiben.

Hat sich eure Handynutzung verändert?

Viele haben keinen gravierenden Unterschied in der Handynutzung gespürt. 51 % gaben an, dass sie in der Zeit weder seltener noch häufiger als sonst zum Handy gegriffen haben.

40 % hatten das Gefühl, dass sie häufiger am Handy waren. Das hängt vermutlich auch damit zusammen, dass viele auf das Handy angewiesen sind, um mit ihren Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden und der Familie in Kontakt zu bleiben.

Für 7 % war digitale Entschlackung angesagt: Sie haben ihr Handy seltener genutzt. 

 

 

 

 

 

 

Corona-Warn-App

Wenn wir gerade von Handynutzung sprechen, kommen wir direkt zur neusten App, die Deutschland etwas spaltet. Wir haben euch gefragt, ob ihr euch bereits die Corona-Warn-App heruntergeladen habt.

55 % haben gesagt, dass sie die App bereits heruntergeladen haben und nutzen.

7 % sagen, dass sie sie noch nicht haben, aber das noch tun werden.

Bei 10 % von euch wird die App leider nicht von ihrem Handy unterstützt.

Ganze 28 % haben gesagt, dass sie die App nicht installieren werden. 

Wie stehst du zur Warn-App? Wenn du sie nicht installiert hast, verrate uns gerne deine Gründe.

Handynutzung in Corona
Corona App

Unser Verhalten nach der Corona-Krise

Corona-Krise als Schalter für eine nachhaltigere Zukunft?

Oft wurde die Corona-Krise und der Lockdown in Verbindung mit einer nachhaltigeren Zukunft gebracht. Es wurde angeführt, welchen positiven Effekt der Lockdown auf die Umwelt hatte.

Von weniger CO2-Ausstoß in die Atmosphäre durch ruhende Fabriken und lahmgelegten Flugverkehr, bis hin zur Rückkehr von Delfinen ins Mittelmeer. Sind dies Leitplanken für die Zukunft oder doch nur eine Momentaufnahme? Können wir aus dieser Zeit lernen und sparsamer, achtsamer und nachhaltiger leben? Oder verfallen wir relativ schnell in alte Gewohnheiten oder verschlimmern wir sogar mit einer „Nachhol-Produktion und Konsum“ die Umweltsituation?

In einer Sache wart ihr euch einig: Der Wunsch nach nachhaltigerem Umgang mit der Umwelt besteht. Eure Antworten, ob dieser Wunsch Wirklichkeit wird, waren jedoch sehr geteilt.

Mit bewussterem Handeln aus der Krise heraus

Ein Großteil hat auf unsere Frage, ob durch die Corona-Krise der Trend zur mehr Nachhaltigkeit verstärkt wurde, mit einem klaren „JA“ geantwortet. Andere mit einem optimistischen „Hoffentlich!“ und „Ich hoffe es!“

Eine häufige Antwort war, dass wir vielleicht nicht grundsätzlich direkt alles umstellen werden, aber durch diese Zeit vermehrt Leute über weniger Konsum nachdenken oder auf „den Geschmack gekommen sind“, etwas kürzerzutreten. Durch die Zeit ist bei vielen auch das Thema erst bzw. verstärkt ins Gedächtnis gerufen worden.

Besonders Familien, die direkt vom Lockdown betroffen waren und verstärkt mit ihrem Geld haushalten mussten, werden wohl in Zukunft zweimal darüber nachdenken, ob es immer das neuste Smartphone sein muss oder „das Alte“ es noch tut und ein Akkutausch ausreicht. Sei es des Geldes wegen oder um auch die Werkstatt um die Ecke zu unterstützen.

Lieferketten und Produktionsbedingungen kennen

Mit Blick auf die Lage in anderen Ländern, lernen wir vielleicht auch, auf die dortigen Bedingungen zu schauen. Können wir empathisch reagieren und unser Verhalten entsprechend ändern und bei unserem Konsum darauf achten, wie, wo und unter welchen Umständen unsere Konsumgüter – sei es Kleidung, Nahrung oder Unterhaltungselektronik – produziert werden?

Stellen wir die Produktion des schönen neuen Smartphones vor die Gesundheit anderer Menschen? Sobald die Geschäftszahlen unter der Pandemie leiden würden, ist die Gesundheit für die Fabrikmitarbeiterinnen und Mitarbeiter weniger interessant und die Produktion muss die erwarteten Zahlen einbringen.

Ist es für die Deutschen wichtiger, dass zur Spargelsaison auch ja der Spargel auf den Tisch landet, statt an die Gesundheit anderer Menschen zu denken? Im Sommer möglichst viel Grillen und wehe, das Fleisch kostet zu viel! Das gesamte Geld ist schon für den neuen Luxus-Grill draufgegangen. Ist uns Deutschen wichtiger, schnell billige Steaks auf den Grill zu werfen, statt auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wie es hergestellt wird? Was es für die Tiere und Mitarbeiter bedeutet?

Mit Nachrichten, die vorher für uns unbekannte Lieferketten und Arbeitsbedingungen aufzeigen, können wir nun verstärkt unseren Konsum vor Augen führen und diesen anpassen.

Dazu gehört unter anderem, sich bewusster mit den Dingen auseinandersetzen, die wir kaufen. Wer hat das, was ich kaufe, unter welchen Bedingungen hergestellt? Welche Materialien wurden verwendet und wo stammen diese her? Wir sehen nur die Waren bei uns in den Läden und Onlineshops aber achten zu selten darauf, ob diese Produkte fair, bio und/oder nachhaltig produziert wurden.

Das ist doch noch gut!

Das ist auch ein Gedanke, den wir bei kaputt.de verfolgen. Weiter oben haben wir schon erwähnt, dass ihr während der Quarantäne vermehrt repariert habt. Ihr wart damit wahrscheinlich nicht alleine!

Schnell das Handy reparieren und den Akku austauschen, das geht schnell und ist deutlich günstiger als ein Neues zu kaufen. Und auch, wenn wir uns mal etwas gönnen möchten, haben wir gelernt, das kaputt nicht gleich Müll bedeutet. Man kann prüfen, ob man selbst oder jemand anderes es reparieren kann. Außerdem kann man den Gegenstand weiterverkaufen, verschenken oder spenden. 

Das gilt natürlich nicht nur für unser Smartphone, sondern für viele andere Gegenstände, Kleidung und Geräte. Denn Nachhaltigkeit bedeutet nicht, dass du selbst deine Sachen bis zum Ultimatum gebrauchen sollst. Schau dich einmal um: wer könnte es noch gebrauchen?

Nur eine kurze Ruhephase bevor die alten Gewohnheiten zurückkehren

Auch wenn wir gerne optimistisch sind, müssen wir dennoch darauf schauen was passieren kann.

In gleichen Teilen zu den einfachen „Ja“ gab es auch viele klare „Nein“ auf die Frage, ob die Corona-Krise der Wegweiser für eine nachhaltigere Zukunft sein kann.  

Bequemlichkeit und Gewohnheit blockieren ein Umdenken

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Und daher ist der berechtigte Einwand von euch genannt worden, dass sich die Bequemlichkeit vieler durchsetzen wird, sobald „Normalität“ wieder möglich ist. Der Alltag wird wieder Oberhand gewinnen und die Gedanken, die sich vielleicht in der Zeit der Pandemie gemacht worden sind, schnell vergessen. 

Ausmaß der Pandemie ist noch nicht absehbar

Ebenfalls wurde von euch erwähnt, dass die Folgen der noch andauernden Pandemie noch nicht richtig einzuschätzen sind. Da es momentan noch nicht abzusehen ist, wann und wie die Pandemie enden wird, kann auch nicht vollends gesagt werden, ob es einen positiven, negativen oder überhaupt einen Effekt in unserem Verhalten auslösen wird.

Unfähig, aus vorhergegangen Krisen zu lernen

Sind wir unfähig, aus der Vergangenheit zu lernen? Nicht nur politisch gesehen (siehe Wahlstimmen für Parteien wie die AfD) ansieht, könnte man das meinen. 

Ihr habt das Beispiel der Finanzkrise 2008 gebracht. Einsparungen oder Verluste, die durch die Krise entstanden sind, wurden überkompensiert und schnell aus den Köpfen der Gesellschaft verbannt. 

Wurde mit dem neuen Konjunkturpaket der Bundesregierung, welches die Wirtschaft wieder Aufschwung verschaffen soll, eine wichtige Chance verpasst? Statt den Konsum der Gesellschaft wieder anzufachen, hätte es uns vielleicht besser getan, hier einen Weg für einen „Consume less“ Gesellschaft zu ebnen? Auch in Bezug auf die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung wurde nicht genug vorgenommen. Genauere Informationen und einen Überblick erhaltet ihr in dem Beitrag „Nachhaltigkeit und Corona-Konjunkturpaket – passt das zusammen?“ auf umweltgutachter.de.

Was können wir aus der Corona-Krise lernen?

Lernen aus der Krise

Wir hoffen, dir hat der Beitrag gefallen und du hast interessante Dinge erfahren.

Hier findest du unseren Beitrag zu den Auswirkungen des Corona-Virus auf den professionellen Reparaturmarkt.

Schreib uns gerne in den Kommentaren, wie du zur gesamten Situation stehst und wie du darüber denkst. Wir freuen uns auf interessante Gespräche.

Unten findest du weitere News und Interviews zum Thema Nachhaltigkeit und Reparaturen.

Mit einem Klick auf den Button kannst du unsere Infografiken downloaden.

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